Was war noch gleich im Oktober. Sommer – es war durch die Bank warm bis sehr warm. Im wesentlichen war der Monat eine riesige logistische Herausforderung – irgendwie musste ich durchgehend an drei Stellen gleichzeitig sein. Der Rest in Bildern.

 

Der Inspektor bei seinem Rundgang.

Tomaten-Sugo

Lieblingsplatz von der anderen Seite

Frau Indica residierte in Dresden.

Letzte Male: ungeteilte Ausblicke

Die Ecke vom Nachbarn errötet.

Für die Archive dann auch noch mal die Altbau-Front mit den Neubau-Fenstern.

Manchmal ist die Gegend menschenleer – man fragt sich ob da Aliens…

Nummer 1.

Ein anderes Haus.

Fertsch.

Kaffeetrinken im Hochsommer-Oktober.

September, der Urlaubsmonat. Dieses Mal bewusst Zuhause auf der Terrasse, im Garten und im Schatten.

 

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Hier sinnierte ich noch über Fenstergriffe, es wurden dann doch die schmalere Variante der vorhandenen Griffe. Die lassen sich besser greifen und passen halt zur den ebenfalls vorhandenen Türgriffen…

Ich mag das Hoppsedings vom kleinen Menschen sehr. Diese freie unbeschwerte Lachen möge sie bitte für immer behalten.

Es nullte sich ein Tag.

Qualitäts-Lakritze!

Eskalation. Spart aber im Herbst/Winter Supermarktbesuche…

Ordnung muss sein.

Es hört nicht auf.

Weiterverwendung

Geburtstagsessen mit Schwiegers (auf der anderen Seite des Tischs)

Fuck Putin.

Ich verbrachte viel Zeit im hauseigenen Verließ

Der Garten bassendorfte ein wenig.

Wenn man nicht zum Gutshaus kann, dann kommt das Gutshaus halt zu einem. Ausblick von der Nebenresidenz.

Der kleine Mensch nebst Mama am Herzensort.

Es hört nicht auf.

Es ist ein Kreuz mit diesen Rückblicken. Gestern noch August, heute schon Mitte November. Aber die Chronistenpflicht der Belanglosigkeiten kann nicht entkommen werden.

 

Wir waren auf der Suche nach lokalen Möglichkeiten der Versorgung von Fleisch, Obst und Gemüse. Hier scheint es so das ein wirkliche Vielfalt nur am Wochenende verfügbar ist.

Ich hatte den Kanal voll von schwankenden Internetverbindungen und schmiss alles raus und begann Kabel zu verlegen.

Sommerlicher Durchblick

Im Garten vermisse ich einen Aprikosenbaum (hier, Gärtner: das ist als Auftrag zu verstehen!).

Es war schön draussen – und warm.

Tomaten sind nix dieses Jahr – aber die Paprikas schlagen alle Rekorde.

Von selbst bleibt der garten nicht grün.

Der Herr des Hauses war abgelenkt.

Erinnerung Arbeit!!!

Gute Stube.

Lieblingsplatz

Voratshaltung mit Nachbars Pfirsichen

Irgendwie kommt hier im Gedächtnisblog die Dokumentation der Belanglosigkeiten zu kurz. Deshalb wieder der Monatsrückblick in Bildern.

Der Monat war wie immer zu warm – mir erschliesst sich der Zweck von Temperaturen oberhalb von 25 Grad nicht. Neben Kriegsgetöse und Versorgungsengpässen u.a. auch auf Arbeit gucken wie man sich selbst über den Winter bringt.

Der Garten leidet unter dem Temperaturen. Den Rasen lassen wir umbewässert aber die restlichen Flächen werden intensiv bewässert obwohl es mittlerweile hauptsächlich Planzen sind die mit Trockenheit klarkommen sollten….

Das Blech hat die perfekte Größe für einen Zwei-Personen-Haushalt.

Quasi von jetzt auf gleich wurde die Strasse gesperrt (Donnerstags war der Zettel im Briefkasten das ab Montag Vollsperrung ist) und die Teerdecke saniert. Keiner weiss warum…

Wir waren in Löbau und verbrachten ein paar Tage in einem der berühmtesten Gebäude der Architektur-Welt. Dazu kommt irgendwann was separates.

Einer der Abende bei denen man weiss warum man sich den Aufwand mit Haus und Grundstück antut.

Das Hochbeet ist gut gefüllt, die selbstgezogenen Paprika sehen sehr gut aus. Ich freue mich darauf diese später zu äh… verwursten.

Auch Pizza macht sich gut…

Seit langem wieder in Radebeul essen gewesen. Die Nachfolge auf den Weggang der alten Betreiber der Oberschänke kann man getrost vergessen. Mehr dazu hier.

Nicht unsere Fenster… Thema des Monats waren immer noch die Fenster. Es ist unglaublich wieviele Gespräche da notwendig sind/waren damit aus der Planung Realität wird. Zwischen Theorie und Praxis schiebt sich dann halt Kommunikation – da bekleckert sich niemand mit Ruhm. Vielleicht bekommen wir die Fenster noch dieses Jahr… oder ich lasse es und kaufe mir ein neues Auto.

Weiter oben wunderte ich mich über die Strassensperrung – der Grund ist da: sechs Wochen Verkehrs-Umleitung der Bundesstrasse durch unsere kleine Querstrasse. Auf der eigentlichen Bundesstrasse wird auf einer Seite irgendwas mit den Gas-Leitungen gemacht. Mehr als zwei Personen sieht man dort nie arbeiten. Als Anwohner der Umleitung wird man über selbige übrigens nicht informiert weil man ja nicht betroffen ist. Originalton der zuständigen Damen bei der Sachsen-Energie – und dann wundert man sich das die Bevölkerung nicht von der Politik verstanden fühlt. Hm.

Die Telekom schickte für die Verlegung des Hausanschlusses eine Rechnung die knapp 1000€ über den veranschlagten Kosten liegt. Das ist das eine, interessanter ist das die abgerechneten Arbeiten noch gar nicht durchgeführt wurden. Nunja.

Monatsabschluss war ein Besuch in einem der aufwändigsten Privatgärten die ich kenne.

Wir hatten uns ein Jahr Zeit gelassen bevor wir uns nach dem Betreiberwechsel wieder in die Oberschänke trauten. Es waren – und soviel kann ich vorweg nehmen: sind – große Fußstapfen die da zu füllen sind. Wir hatten einen Tisch draußen reserviert, das Wetter passte.

Außen sah man vom Betreiberwechsel wenig, nur die Wandtafeln am Gebäude waren geändert worden und – das war die erste sichtbare Änderung – waren leer. Keine Tagesangebote mehr. Na ok. Ausser uns waren nur zwei weitere Tische besetzt, wir fanden unseren Tisch alleine.

Nach einer Weile kam eine junge Frau und brachte uns die Karte. Eine Seite Vorspeisen, eine Seite Hauptgerichte, zwei Desserts. Ok, da gibt es ja nicht groß etwas auszuwählen – die Entscheidung war schnell getroffen. Wir bekamen unsere Getränke zügig serviert.

Lamm-Stelze mit Paprikagemüse und Rosmarin-Kartoffeln. Die Rosmarin-Kartoffeln ohne Rosmarin – gut, es befanden sich drei Nadeln Rosmarin  auf dem Teller – lagen in drei Garstufen vor: weich, normal und kurz vor roh.  Das Lamm war etwas trocken aber geschmacklich durchaus in Ordnung, das Paprikagemüse ohne Anspruch – mir fehlte beim Gericht  insgesamt der Pfiff. 24€

Doradenfilet auf und unter Fenchelgemüse mit Fächerkartoffeln, letztere waren noch fast roh. Insgesamt fehlte der Begleitung bei diesem Gericht die Würze. 22€

Neben der deutlich höheren Qualität der Speisen waren es die kleinen Details die fehlten. Das Besteck im Bierkrug, das nicht Einschänken vom Wasser beim Servieren, falsche Speisen servieren (Suppen, Nachbartisch), das wegräumen von Tellern obwohl nicht alle am Tisch fertig mit essen sind, die Nichtpräsenz  des Service-Personals, kein nachfragen nach dem Essen ob man noch ein Dessert oder ein Getränk möchte.

Das alles wäre kein Thema wenn man ein Restaurant betreiben würde, welches sich vom Vorgänger unterscheidet. Die gesamte Einrichtung, Besteck, Gläser all das wurde aber vom Vorgänger übernommen – selbst die Speisekarten sind die gleichen. Die Namen der Gerichte ähneln denen der Vorgänger, sind aber weit von deren Raffinesse und Qualität entfernt. Der gute Ruf der alten Oberschänke wird irgendwann nicht mehr tragen. Schade. Vielleicht hatte das Team insgesamt einen schlechten Tag, wir werden in ein paar Jahren mal wieder reinschauen.

Die Bedienung wurde von einem älteren Ehepaar gefragt ob sie noch in der Ausbildung wäre oder bereits fertig – die Antwort haben wir nicht ganz verstanden. Ich denke das wir an diesem Abend nicht die einzigen Personen waren die darüber überrascht darüber gewesen sind das es sich um die Betreiberin handelt.

Die Begleitung fasste es ganz gut zusammen “Die Oberschänke ist momentan kein Restaurant das man bedenkenlos weiterempfehlen kann”.

Wir bezahlten 59 Euro incl. 1 Flasche Wasser und einem Aperitif.

Gasthaus Oberschänke

Altkötzschenbroda 39, 01445 Radebeul

www.oberschaenke.de

2/5