Von Bassendorf aus gesehen findet sich auf der anderen Seite der Trebel das Gutshaus Bobbin. Das Gutshaus wird nach und nach saniert und hat das Glück über einen privaten unterstützenden Förderverein zu verfügen. Das Gutshaus kann -auf Anfrage – besichtigt werden. Der Park ist begehbar und bietet neben alten Bäumen schöne Sichtachsen.

Das Gutshaus Bobbin im Gegenlicht

Am Gutshaus vorbei führt ein Weg in den Park…

… hinunter zu einem Teich.

Etwas abseits vom Park wird ein Rosengarten neuangelegt. Die ersten Rosen wurden gestohlen…

In der Scheune findet jeden Samstag ein Trödelmarkt statt dessen Erlös in die Sanierung des Gutshauses fließt. Trödel meint Trödel – Dinge aus Haushaltsauflösungen usw.

Gutshaus Bobbin

Bobbin 45
17179 Behren-Lübchin OT Bobbin
Telefon: 039971/ 313 31

In der Mecklenburger Pampa findet sich etwas versteckt von der “Hauptstrasse” das Gut Dalwitz. Die Geschichte des Gutes beginnt im Jahr 1349 und war bis zum Ende des 2. Weltkrieges im Besitz deren von Bassewitz Nach einem Zwischenspiel als LPG-Betrieb in der DDR-Zeit kam das Gut 1992 zurück in die Hände der ursprünglichen Eigentümer-Familie.

Nach und nach wurde und wird das Gut weiterentwickelt, Ferienwohnungen, eine eigene Rinderzucht und Wild aus den eigenen Wäldern, Gemüse, Eier und Honig in Bio-Qualität, das Bio-Fleisch kann man sogar online kaufen. Neben dem hofeigenen Restaurant gibt es Möglichkeiten zum Feiern und Tagen, selbst einen Reiterhof gibt es. Ein kleines idyllisches Imperium. Die Internet-Seite von Dalwitz ist über die eigenen Aktivitäten hinaus auch bezüglich der Geschichte der Familie und des Gutes sehr informativ.

So, genug geredet. Ein kleiner Rundgang über das Gelände:

Das Gutshaus im Tudor-Stil

Wachteln

Ein kleines Imperium

Mitarbeiter-Motivation anno Tobak!

Die Terrasse vom Restaurant.

Hinter dem Gutshaus erstreckt sich der weitläufige Gutspark

 

Gut versteckt im Hinterland einer Dorfstraße liegt das Hofrestaurant “Remise” des Gut Dalwitz. Wir fanden einen Platz auf der schönen Terrasse und wanderten mit unseren Sitzplätzen ein wenig der Sonne nach.

Die Remise versteht sich als Steakhouse mit lokalen und uruguayischen Einflüssen. Das Bio-Fleisch kommt vom Hof bzw. aus dem Netzwerk und wird auf einem imposanten Grill gegrillt.

Die Karte bot neben den zu erwartenden Fleischgerichten auch vegetarische Alternativen, die Karte ist auch auf der Internet-Seite einsehbar. Die Begleitung wählte den Burger und ich probierte das Flanksteak mit Chimchuri-Soße. Nach einer mittleren Wartezeit wurden beide Gerichte serviert. Es schmeckte sehr gut, wir waren zufrieden.

Unabhängig von der tollen Qualität des Fleisches fiel die Mayonaise positiv auf, sie hatte eine gute Festigkeit und einen ausgezeichneten  Geschmack. Ich fragte nach: die Mayonnaise ist von Hellmanns

Flanksteak mit Chimchuri-Soße und Pommes mit Mayo

MC Dalwitz Burger

Die Preise sind für die gebotene Qualität sehr ok. Das Flanksteak kam pro 100 Gramm 6,50 €, ich hatte 300 Gramm, der Mc Dalwitz Burger 10,50 €. Zu empfehlen ist auch der hofeigene Apfelsaft. Wir rundeten das Essen mit einem Kaffee ab und bezahlten insgesamt solide 57€.

Lediglich die sehr junge Kellnerin irritierte etwas – aber vielleicht war sie auch einfach nur neu. Wir hatten einen guten und leckeren Aufenthalt und das ist ja die Hauptsache.

 

Hofrestaurant „Remise“

Dalwitz 46, 17179 Walkendorf

(0)39972 569851 oder +49 (0)152 59768696

post@gutdalwitz.de

4/5