Auf der Suche nach Flußkrebsen bin ich auf die Seite von Teller-Mitte aus Hamburg gelangt. Das Sortiment geht über den Fleischversand hinaus und hat eben auch Fisch und Meeresfrüchte im Angebot. Ich bin ja ein großer Fan von Schalentieren und habe mich gefreut das auch da eine Auswahl existiert.

Bestellung & Lieferung

Ich suchte eine Weile herum und bestellte Flusskrebse, Doraden, Babyoctopus, Garnelen in Tempurateig, etwas Lammhack. Ahja, und ein kapitales Suppenhuhn fand auch noch seinen Weg in den Einkaufswagen.

Mein Einkauf lag über einer Grenze, ich glaube es waren 49€, Versandkosten fielen keine an. Neben den üblichen Verdächtigen wie Paypal und diversen Kreditkarten kann man auch per Apple und Google-Pay sowie Maestro bezahlen. Ich konnte mir einen Liefertag aussuchen und entschied mich für einen Freitag. Die Lieferzeit liegt immer zwischen 8 und 13 Uhr. Die Lieferung erfolgte per General Overnight, Zustellung innerhalb 24 Stunden nach dem Versenden.

Soviel zur Theorie. Die Ware wurde in ein mit Trockeneis gekühlten Styroporkisten geliefert. Alle Produkte waren knüppelhart gefroren, das war nichts nur in der Nähe von angetaut. Sehr gut, da hatte ich bei anderen Anbieter schon mehr Stress.

Dorade

Die Kosten

Ich habe insgesamt 76,41€ inkl. Versand bezahlt. Aus meiner Sicht ok, zumal ich gerade

Fazit

Ein endgültiges Fazit kann ich erst ziehen wenn ich die Produkte verarbeitet habe. Von der Auswahl, dem Bestellablauf und ganz speziell von der Lieferung her bin ich sehr zufrieden. Gerade auch die nicht überall erhältlichen Produkte gefallen mir gut.

Fortsetzung folgt.

Beutelessen

Bei der Karla Kolumna der Foodies las ich über über coronageplagte Gastronomen die versuchen sich mit dem Versand ihrer Gerichte über Wasser zu halten. Einerseits möchte ich das unterstützen, auf der anderen Seite interessiert mich wie dann die  Realität in meiner Küche ausschaut. Die Bratenbox aus Regensburg war dann der Anbieter der Wahl. Hinter der BratenBox steht das Team des Wirtshauses Weltenburger am Dom.

 

Bestellung & Lieferung

Ripperl mit Kartoffelsalat und Krautsalat, vornweg als Vorsuppe eine Leberknödelsuppe – das klingt nach einem guten Essen.

Die schweinischen Rippchen sind laut Beschreibung in einer Whisky-Honig Marinade Sous Vide gegart, klingt lecker. Die Mengen der einzelnen Bestandteile sind angegeben:

Spare Ribs (ca. 500 g) – BBQ-Soße (100 g) – Kartoffelsalat (200 g) – Cremiger Karotten-Kraut-Salat (100 g)

Das finde ich ja gar nicht mal so schlecht, man muss nicht raten wie groß die Portionen sind. Auch welche Gerätschaften man zur Zubereitung benötigt wird angegeben, in meinem Fall: Herd, Topf, Backofen, backofengeeignetes Gefäß.

Am 29.01. die Bestellung aufgegeben bezahlt wird mit Paypal (Kreditkarte und Maestro geht auch ) am 01.02. dann die Versandbestätigung, geliefert wurde am 04.02. per DPD. Das erscheint mir etwas lange für ungekühlte Lebensmittel. Hm.

Die Lebensmittel sind solide verpackt, da gibt es nichts zu meckern.

BBQ-Soße

Kraut-Möhrensalat

Kartoffelsalat

Suppenbasis

Spareribs

Leberknödel

Kühl-Pad

 

Die Zubereitung

Für Suppe und Spareribs gibt es gutbebilderte Anleitungen, die Zubereitungszeit wird mit 40 – 50 Minuten angegeben:

Es ist wirklich keine Kunst Tüten in einen Topf mit heissen Wasser zu geben und 20 Minuten zu warten:

Die Rippchen danach noch für weitere 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen:

 

Das Ergebnis

Leberknödelsuppe – sehr lecker und der Knödel schmeckt gut nach Leber!

Kraut-Möhrensalat – Knackig frisch.

Kartoffelsalat – guter Geschmack, die Kartoffelnstücke könnten etwas größer sein.

Die Rippchen waren – um es fachlich richtig auszudrücken – endgeil! Sehr lecker, das Fleisch löst sich vom Knochen, ist trotzdem noch fest und gleichzeitig zart. Große Liebe!

 

Die Kosten

Fazit

Direkt bei den zu bestellenden Gerichten steht kein Hinweis zu Allergenen (ausser ein Hinweis zu Gluten), auf den Zubereitungs-Anleitungen dann schon. Betrifft mich jetzt weniger – aber ich würde als Betroffener schon gerne vor der Bestellung wissen was Sache ist.

Ansonsten sollte man nicht den Beuteln auf den Geschmack schließen. Die Mengen waren genau richtig, die Konsistenz der Salate war gut, die Rippchen ein Traum. Kurzum: das Essen war sehr lecker und jeden Cent wert. Die Zubereitung erforderte keinerlei Wissen – lediglich etwas Petersilie sollte man im Haus haben 😉

 

5/5

 

Aus Zeitgründen mal die TK-Kette ausprobiert. Eigentlich sind wir eher an dem Bestellverfahren gescheitert, man muss halt schon das sein wenn der Fahrer kommt.

Geschmacklich meistens ok – mir aber den Preis nicht wert und auf keinen Fall besser als TK-Ware aus dem Supermarkt. Experiment nach 3 Lieferungen wieder beendet. Diese Anrufe nerven.

Versteckt in einer Nebenstraße befindet sich der italienische Feinkosthändler Spina. In einer unscheinbaren Halle finden sich unglaubliche Mengen an Wein in der Auswahl. Viele italienische Hersteller von Lebensmittel sind mit ihrem Sortiment vertreten.

Am besten ist jedoch die Frischtheke wo sich neben viel regionalem Käse auch eine feine Wurst und Schinkenauswahl befindet. Parmaschinken frisch und hauch dünn aufgeschnitten – mjam. Erwähnt soll auch das frische Brot und die Tiefkühlware sein. Das Preisniveau ist ok – man muss nur darauf achten das es sich um Netto- Preise handelt.

Feinkost Spina GmbH & Co. KG Ndl. Dresden
Seestr. 14
01445 Radebeul

Website

D. und mich treibt das Thema Ernährung schon eine Weile um, nicht im Sinne einer Ersatzreligion, eher in die Richtung bewusster Leben. Ich denke schon das man schauen kann ob man seinen alltäglichen Verbrauch durch lokale Lieferanten decken kann. Das muss nicht unbedingt alles Bio sein, nicht jeder kleine Bauer/Gärtner kann sich die Bio-Zertifizierung leisten. Das Einkaufen auf lokalen Wochenmärkten funktioniert hier nicht wenn du Vollzeit arbeiten gehst und am Rande der Vorstadt lebst… Und ausgerechnet Samstags dann durch die ganze Stadt zu kurven um ein bisserl frisches Gemüse für das Wochenende einzukaufen ist mir mittlerweile zu blöd.

Wir experimentieren seit einer Weile mit Gemüsekisten, irgendwie ist das für uns bislang nicht stimmig gewesen. Die Abo-Kisten beinhalten wenig Abwechslung und wenn du vor jeder Lieferung Einfluss auf die Bestellung nehmen willst – dann kannst du fast schon wieder selbst einkaufen gehen. Und es ist erstaunlich wieviel zugekauft wird – das steht dann wieder im Widerspruch zu lokal.

Egal, irgendwo bin ich im Internet auf diese Etepetete-Geschichte* gestoßen. Kurzform: Gemüse das es nicht in den Handel schafft weil es nicht schön genug ist wird regelmäßig an willige Kundschaft versendet. 20,- € für eine 5 kg Kiste mit Gemüse, inclusive Versand. Kann man mal testen, schlimmer als die Gemüsekiste kann es nicht werden.

Die Ware wird in erstaunlich hochwertigen Kisten geliefert, der Karton hat eine hohe Dichte und ist sehr robust. Fast zu schade um ihn wegzuwerfen.

Lieferung 1:

Lieferung 2:

Ganz nett sind die jeweils auf die Lieferung abgestimmte Rezeptvorschläge:

Geliefert wird im wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Rhythmus. Wir haben uns für den zweiwöchigen Rhythmus entschieden, in der Woche kochen wir selten bis nie Zuhause. Der Inhalt der Kiste reicht so gut die 14 Tage bis zur nächsten Lieferung. Die Lieferung erfolgt durch UPS, immer Freitags. Das hat bislang problemlos geklappt. Auch wenn ich mir wünschen würde das ich Einfluss auf den Liefertag nehmen könnte. Ich gehe meistens Freitags nach der Arbeit einkaufen, ich weiss dann aber noch nicht was in der Gemüsekiste drin ist… Eine Mail vor der Lieferung könnte das vermutlich beheben.

Nett ist das die Gemüsekiste auch Obst beinhaltet. Bislang waren Obst & Gemüse von bester Qualität, da gibt es absolut nichts zu meckern. Auf der Internetseite von Etepetete erfährt man zur jeweiligen Lieferung Details, z.B. ob die Kartoffeln festkochend oder mehlig sind.

Was ist nun mit lokal, Verpackungsmüll und dem Paketauto? Gute Frage – solange ich hier vor Ort keine bessere Lösung finde behalte ich die Lieferung über Etepetete bei. Die leeren Kisten sammle ich erstmal, die werden eine Verwendung finden. Als Kompensation habe ich Amazon Prime gekündigt, es ist erstaunlich wieviel weniger man dort bestellt wenn man auf einmal wieder auf Versandkosten achtet…

*und weil man heute ja schnell unter Generalverdacht steht: nein, ich bekomme kein Geld für diesen Artikel, ich schreibe das weil mir die Dienstleistung gefällt.

Update Januar 2021

Nach einer längeren Pause beziehen wir seit ein paar Wochen wieder eine regelmäßige Kiste von Etepetete – dieses Mal eine reine Obstkiste. Gemüse kaufe ich lieber Bedarfsabhängig, beim Obst geht es aber hauptsächlich um den Geschmack des Gärtners. Dieser ist sehr zufrieden und freut sich alle drei Wochen auf seine neue Lieferung in bester Qualität.