Als wir 2014 auf dem Landweg zur Aalbude fuhren reizte uns der Gedanke den Peenestrom per Schiff zu erkunden. Das holten wir dieses Jahr nach. Die Tour beginnt in Demmin. Es empfiehlt sich vorher bei der Reederei anzurufen und Plätze zu reservieren. Wir bezahlten für die Rundfahrt zum Kummerower See und zurück 26 € pro Person. Die negativen Google-Bewertungen zu Bewirtung, Schiffszustand und Abwicklung vor Ort kann ich bestätigen. Die Lautsprecher-Durchsagen waren sehr nuschelnd und schwer zu verstehen.

Landschaftlich ist die Strecke sehr schön, die Fahrt bis zum Zwischenstop Aalbude war interessant. Die Pause in Aalbude jedoch war verzichtbar, die Fahrt auf dem Kummerower See selbst, hm… langweilig. Das Schiff fuhr ein Stückchen in den See hinein und wendete dann. Die Rückfahrt war ereignislos und zog sich, etwas zu lesen wäre da gar nicht schlecht gewesen. Insgesamt dauerte die Fahrt 5 Stunden.

Genug geredet, hier eine kleine Rundfahrt auf dem Amazonas des Nordens.

Demmin-Hafen

Guck an.

Abfahrt, im Hintergrund ein Speichergebäude

Kleine Datsche am Rande

Es folgt reichlich Gegend!

Amazonen in Ausbildung

Anlegepunkt Aalbude. Links das Schiff, rechts die Fähre

Schwimmendes Wohnmobil

Aalbude

Still ruht der (Kummerower) See

In der Mecklenburger Pampa findet sich etwas versteckt von der “Hauptstrasse” das Gut Dalwitz. Die Geschichte des Gutes beginnt im Jahr 1349 und war bis zum Ende des 2. Weltkrieges im Besitz deren von Bassewitz Nach einem Zwischenspiel als LPG-Betrieb in der DDR-Zeit kam das Gut 1992 zurück in die Hände der ursprünglichen Eigentümer-Familie.

Nach und nach wurde und wird das Gut weiterentwickelt, Ferienwohnungen, eine eigene Rinderzucht und Wild aus den eigenen Wäldern, Gemüse, Eier und Honig in Bio-Qualität, das Bio-Fleisch kann man sogar online kaufen. Neben dem hofeigenen Restaurant gibt es Möglichkeiten zum Feiern und Tagen, selbst einen Reiterhof gibt es. Ein kleines idyllisches Imperium. Die Internet-Seite von Dalwitz ist über die eigenen Aktivitäten hinaus auch bezüglich der Geschichte der Familie und des Gutes sehr informativ.

So, genug geredet. Ein kleiner Rundgang über das Gelände:

Das Gutshaus im Tudor-Stil

Wachteln

Ein kleines Imperium

Mitarbeiter-Motivation anno Tobak!

Die Terrasse vom Restaurant.

Hinter dem Gutshaus erstreckt sich der weitläufige Gutspark

 

Ich wollte unbedingt sehen wie sich das Kloster Buch seit unserem ersten Besuch im Winter 2008 weiterentwickelt hat.

Lasst uns mal einen Rundgang starten…

Der Blick vom Abthaus zur Kirche

Hinter dem Abthaus befindet sich der Arzneigarten mit der Infermerie aus dem 13. Jahrhundert. Dieses Mal konnte man die Räume nicht besichtigen.

Wo geht es da hin?

Die Mulde.

Wieder zurück in den Arzneigarten. Das Fenster rechts gehört zur Infirmerie (Krankenstation). Wie es von Innen aussieht kann man im Post von 2008 nachsehen.

Ein Gärtner.

Limetten-Agastache

Noch ein Blick über die Mauer.

Sonnenuhr am Abthaus mit Blick zur Kirche.

Wirtschaftsgebäude. In einem ist eine “Schauwerkstatt” in der man sehen könnte wie Papier geschöpft wurde.

Dekovorschlag.

Weg zum Kräutergarten.

Der Kräutergarten hat im Vergleich zu 2008 die sichtbarste Veränderung durchgemacht. War er früher von einem Weidenzaun eingefasst…

… gibt es nun Mauern und Hecken. Der garten war durch durch das Hochwasser von 2013 arg in Mitleidenschaft gezogen worden und wurde neu angelegt.

Schon schön hier.

Oh, eine offene Tür.

Klausurflügel. Wird als Ausstellungsfläche genutzt. Im Rücken des Betrachters gab es eine klitzekleine Ausstellung von Künstlern aus Meißen, Weinböhla und Chemnitz. – u..a. mit Motiven aus Dresden. Hm.

Die Kirche hat sich sehr gemausert. So sah sie vor gar nicht so langer Zeit aus.

In der Kirche befindet sich ein evangelischer Beichtstuhl der um 1600 herum datiert wird.

Hinter dem Klausurflügel befand sich früher ein Kreuzgang. Das Türmchen gehört zur Kirche.

Und wenn man sich einmal um 180 Grad dreht sieht man am Ende des Geländes die Reste der Mühle.

Blick von der Kirche zum Abthaus. Hinter dem Abthaus liegt der Arzneigarten.

Direkt gegenüber der Einfahrt zum Kloster: die Klosterschänke zum lustigen Mönch – sie hatte leider geschlossen.

Im direkten Vergleich sieht man das die vergangenen 12 Jahre genutzt wurden um die Gebäude anzugehen. Das ist schon eine beachtliche Leistung zumal der Verein nun wirklich nicht mit Reichtümern um sich werfen kann. Mir fehlt aber ein roter Faden durch die Anlage – was verbirgt sich hinter den Türen, warum ist hier offen und da nicht. Ohne Führung scheinen einem viele Dinge nicht sichtbar, das ist schade.

Der Eintritt ist lächerlich gering: 2 Euro bzw. 1 Euro bei Ermäßigungen – es stehen aber genügend Spendentöpfe herum die man auch bitte füllt.

Am Eingang befindet sich ein Kassenautomat (nur Münzen, keine Scheine oder Karten). Wenn man doch ohne Kleingeld aufschlägt gibt es im Abthaus eine gut versteckte Information (wenn man ins Gebäude reinkommt, direkt die erste Treppe rechts nehmen, weiße Tür, ist nicht beschriftet), dort kann man auch bezahlen.

Generell empfiehlt es sich die sehr gute und informative Website vorher durchzulesen. Klosterladen und Kloster-Imbiss haben nur zu bestimmten Zeit geöffnet die sich nicht mit den Öffnungszeiten decken. Es gibt auch einiges an Ausstellungen und Veranstaltungen vor Ort die sich lohnen.

 

Förderverein Kloster Buch e. V.
Klosterbuch Nr. 1
04703 Leisnig

Telefon Information 03 43 21 / 6 85 92 
E-Mail: KlosterBuch@t-online.de 

www.klosterbuch.de

Der botanische Garten wurde 1906 von Gustav Adolf Poscharsky 1906 als privater Versuchsgarten angelegt. Herr Poscharsky wollte widerlegen das in der Region nur “Kartoffeln, Hafer und Korn” wachsen. Zum Ende des 2. Weltkrieges fand man von den über 1000 Pflanzenarten, die vor dem Krieg im Garten wuchsen, nur noch 33 Gehölze und 158 Stauden vor. Der Garten wurde systematisch wieder aufgebaut und erhielt bis zur Wende seine heutige Größe von 1,5 Hektar.

1992/93 erhielt der Garten die heutige Form und musste wieder durch Irrungen und Wirrungen an Eigentümerwechseln gehen bis er 2008 zusammen mit dem Georgenfelder Hochmoor einen tragfähigen Eigentümer für die Zukunft erhielt.

Momentan hat der Garten über 1400 Pflanzen im Bestand die im Freiland kultiviert wurden. Aufgeteilt ist der Garten in verschiedene Bereiche wie die Erzgebirgs-Flora sowie den alpinen Bereichen der Mittel- und Hochgebirge Europas, Nordamerikas, Asiens und aus dem Kaukasus.

Schwerpunkt des Botanischen Gartens in Schellerhau ist der Schutz gefährdeter und vom Aussterben bedrohter Pflanzenarten des Erzgebirges. Für den Gärtner war es auch die Möglichkeit Pflanzen in Natura zu sehen die auch mit kargen und trocknem Boden zurechtkommen – also was für den eigenen Garten in Frage kommen könnte..

Genug des Textes, ein Rundgang in Bildern:

Taglilie

Meisterwurz – Peucedanum ostruthium

Tamtam – gehört zum Klangpfad und klingt leicht geschlagen lange nach.

Xylophon

Rhododendron camschaticum

Bewimperter Felberich, auch Bronze-Felberich

Summstein – Kopf reinstecken und lossummen. Sehr tolle Klänge.

Greiskraut

Felsen-Fetthenne

Botanischer Garten
OT Schellerhau
Hauptstraße 41 a
01773 Altenberg

Witterungsbedingt geöffnet

Mai – Oktober täglich 9-17 Uhr

Website und Informationen

 

Kurze Ausfahrt nach Altzella, nach langer Zeit wieder einmal. Mir ist beim herumsingen aufgefallen das dass Konversenhaus ein beachtliches Echo erzeugt. In der 1. Etage war irgendetwas anders, ich konnte aber nicht herausfinden was. Hm.