Erinnerungen, das Wort zum Sonntag oder auch Gedächtnisschublade

Müde. Eigentlich fasst das den Monat in einem Wort zusammen, selbst die eine Woche Urlaub mittendrin hatte nur noch mehr Müdigkeit als Ergebnis.

Aber ok. Ich habe einen neuen Mitarbeiter, das ist schon mal gut. Hauptthema im März war Covid, wäre hätte das gedacht. Soviel wie in diesem Monat musste ich mich das gesamte Jahr davor nicht testen lassen. Nunja. Der Gärtner und ich bleiben dabei – solange wir nicht Beide geimpft sind passiert dieses Jahr nichts.

Der Rest in Bildern.

Tatütata in der Nachbarschaft.

Tütenessen. Nachschlag.

Hm. Was könnte ich mir denn mal da an die Wand hängen?

Die Krokanten haben die Blüten schön.

Stimmungsbild

Nix hält ewig…

Vorbereitung auf den nächsten Lockdown.

Und wieder mal aufs Ergebnis warten. Direkt daneben eine Gruppe Menschen die schon während dem Warten aufs Testergebnis gruppenkuscheln…

Hm. Ankuchen?

Küchenfrontenfarben.

A33

Unruhige Nacht gehabt, mich beschäftigt gerade Vieles. Gegen 5 Uhr dann die Nacht beendet und das iPad in die Hand genommen und etwas Internet gelesen. Um sechs Uhr bin ich dann aufgestanden, Tabletten eingeworfen, durchs Bad gerannt, die Tasche gepackt, vom Gärtner verabschiedet und um kurz nach halb Sieben das Haus verlassen. Auf dem Weg zur Arbeit auf der Autobahn gleich zwei Vollbremsungen hingelegt – Deutsche können einfach kein Reißverschlusssverfahren. Irgendeiner spinnt immer.

Anstatt zum Bäcker zu fahren entschied ich das ich mir mal bei MCDonalds zwei Mc Muffin Bacon & Eggs gönnen sollte. Gemacht, getan. Der weitere Tag war – wie die vier Tage davor auch – sehr voll gepackt. Normalerweise habe ich Freitags Home-Office, das klappt gerade aus Gründen nicht. Neuer Mitarbeiter, viele Problemchen, ein riesengroßes Problem, und viel viel viel. Zwischendurch ein PCR-Test, Ergebnis morgen.

Der Gärtner hatte in der Nähe einen Friseurtermin und holte mich im Anschluss dann gegen 15:30 Uhr von der Arbeit ab. Er erzählte das beim Friseur nach wie vor keine Maske getragen wird – weder vom Personal noch vom Großteil der Kunden. Der Gärtner hält zwar tapfer seine Maske beim Schnippeln fest. Da das auch mein Friseur ist, entscheide ich mich meinen Friseurtermin am Montag abzusagen. Mir reicht es, ich such mir nach 23 Jahren einen neuen Friseur – solange laufe ich halt als Hippie durchs Land.

Ich habe nicht erwartet das Corona nach einem Jahr noch so nah an mich rankommt wie es jetzt gerade passiert. Was heisst passiert, überrollt trifft es besser. Desinteresse, Schulterzucken, “das betrifft mich doch nicht”, “ich weiss immer gar nicht was alle haben” , die immer mit ihren Regeln”. Kann man ja privat alles so sehen. Wenn man dann ggf. seinen Job verliert weil eine Firma nicht mehr arbeitsfähig ist ist dann auch egal. Oder andere ansteckt weil halt… egal. Ich mache das nicht mehr mit.

Der Gärtner und ich haben uns entschieden erst wieder in Urlaub zu fahren wenn wir Beide geimpft sind, die Schwiegereltern müssen mit Besuchen warten bis sie geimpft sind und auch der Rest wird auf Sparflamme gehalten – mir ist die Meinung anderer Menschen zu diesem Thema halt auch schlicht egal. Ende.

Wo waren wir? Ah. Feierabend. Auf der Heimfahrt hielten wir beim Bäcker an, ein Stück Kuchen zu Seelenpflege musste her. Zuhause angekommen räumte der Gärtner ein wenig rum, dann gab es Kaffee und Kuchen. Nachdem mir das nicht für Seele reichte, wurde einen Abendessenbestellbeschluss gefasst. Ohne Lieferando gibt es hier draussen nichts, zum abholen war ich zu müde. In der Nähe eine Sportlergaststätte gefunden. Riesenschnitzel klang gut. *bestellbuttondrückgeräusch*

Das Essen kam gegen 20 Uhr und war lecker. Die Portionen waren groß, das Riesenschnitzel schaffte ich nur zu einem Drittel, macht nix. Morgen halt. Nachdem Essen saßen wir noch ein wenig rum und zappten durch YouTube. Mir fielen im 5 Minuten-Takt die Augen, der Tag endete also nicht viel später…

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#WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens. Die anderen Beiträge findet man >> hier <<.

Äh. War was ausser Covid und Schnee? Ich glaube nicht.

Lästiges Zeugs.

Serviervorschlag.

Kurz vor 7 Uhr wachgeworden und gleich noch mal umgedreht. Die Ampel meines Arbeitszeitskonto zeigt rot, da wird aus dem Freitag eben ein freier Tag. Nach ein bisserl dösen aufstanden und darüber gefreut das die frischen Brötchen schon geliefert wurden. Das erinnert mich immer ein wenig an früher als ich der Lehre auch jeden Morgen Brötchen per Fahrrad auslieferte. Na jedenfalls habe ich dann erstmal die beiden Rosinenbrötchen eingeatmet.

Betten gemacht, ein bisserl geräumt und von einem Anruf von einem entfernten Bekannten bekommen. Microsoft hat angerufen, sein Computer sei wohl gehackt worden, es wurde ihm gleich geholfen. Warum er mich dann anrufe? Ja, hinterher kam ihm das schon komisch vor. Schulterzuckend das Gespräch beendet, ich bin nicht der Helpdesk der Welt. Diese Masche scheint gerade einen Lauf zu haben, die Schwester und das lokale Nachrichtenblättchen berichteten ähnliches. Ja nun. Warum legt man nicht einfach auf? Aber ok, lacht über mich wenn in 30 Jahren Enkel Timothy-Leon dringend meine Ersparnisse für die Reparatur seines kapotten Flugautos  benötigt.

Nachdem ich das Internet leergelesen hatte (irgendwas von einem wiederkehrenden Winter 1979 ist die Rede. Keine Ahnung, 79 hatte ich andere Probleme) packte ich die neue Webcam aus. Installiert sich ja alles von selbst. Und dann: Stasi! Überwachungsstaat! 1984! Ich erschrak darüber das sich mein Dienstlaptop von selbst entsperrte. Die neue Webcam reicht das Bild an die Gesichtserkennung des Laptops weiter. Die alte Webcam machte das nicht? Interessant.

Dann wartete ich auf den Monteur der wieder mal den Stromzähler austauschen soll. Diese Geschichte läuft ja seit vergangenem Jahr und ich hätte das gerne mal erledigt. Ich will ins Stromgeschäft einsteigen (*hust*)und unser alter Stromzähler läuft halt noch rückwärts. Ich wollte 2019 aus oben genannten Gründen einen neuen Zähler haben, da hieß es vor 2023 sei kein Austausch vorgesehen – wenn ich die Kosten übernehme aber gerne. Nachdem wir dann den Stromanbieter gewechselt haben ging das  ganz von selbst… Na jedenfalls ist das digitale Dingsbums jetzt drin.

Zwischendurch die Schwester per WhatsApp unterhalten, wird Zeit das sie ihr FaceTime repariert – WhatsApp ist nicht mehr lange…

Im Anschluss habe ich dann die leeren Flaschen weggefahren und auf dem Rückweg etwas Kuchen gekauft. Der Gärtner eilte auch schon kurze Zeit später ums Eck und brachte den Katz mit. Kaffee und Kuchen beim gleichzeitigen Schmökern im Internet. Und schon war Zeit für den wichtigsten Video-Termin des Woche – den Säugling bestaunen und die Eltern lobpreisen. Die machen das schon alle ganz gut. So ein niedliches Kind – und so kommunikativ. *nognognog*

Im Anschluss machte ich mich an das Beutelessen:

Das Essen war sehr lecker – hätte ich anfangs gar nicht gedacht. Aber dazu später mehr.

Nachdem Essen mit einem halben Auge ein paar YouTube-Filmchen über Chatöchen geschaut. Das andere Auge schlief schon. Den unwürdigen Zustand “nasser Sack im Sessel” beendete ich dann auch schon bald und ging ins Bett. So war das.

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Mein persönlich unbeliebtester Monat, gefolgt vom Februar. Düster, grau, öde. Wir ertragen weiter die Corona-Einschränkungen, gefühlt stecke ich noch immer im Winter 2020. Nunja, Beatmungsgeräte brauche ich meinem Leben nicht mehr, dann lieber alles auf Abstand oder halt gar nicht. Uns geht es weiterhin ganz gut, wir futtern bis zum Frühjahr unsere Vorräte weg und sehen langsam aus wie Hippies.

Leider nicht für die Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen berücksichtigt worden. Schade, ich hätte mich auf ein Jahr Auszeit gefreut. Dafür aber die Steuererklärung in Rekordzeit erstellt und abgegeben, dadurch das ich 2020 ein halbes Jahr kein Geld verdient habe lohnt sich die Abgabe mehr denn je.

Viel wichtiger ist aber die neue Erdenbürgerin. So ein niedliches Kind, ich bin hin und weg und freue mich ihr Leben begleiten zu dürfen – zukünftig hat der Januar etwas . Auf Arbeit endete etwas und das Neue will nicht so recht starten. Hm.

Der Rest in Bildern…

Neujahrs-Kater

Nein, einfach nein!

So beginnen schlechte Filme…

(c) Daddy

Arbeitsplatzverbesserung

Aktion Füße schön.

Januar. Pff.

Mittagspause

Bonjour Tristesse

Überwachungskatz

Vorbereitung für die Halbjahres-Lasagne. Wolle nachmache? Guckst du.