Erinnerungen, das Wort zum Sonntag oder auch Gedächtnisschublade

Ich komme dieses Jahr gar nicht hinterher mit der Zeit. September also – glücklicherweise mit drei Wochen Jahres Urlaub. Zwei davon im Nirgendwo taten gut. Mitten drin jemanden eingestellt und aus der Ferne die Auswirkungen eines massiven Stromausfall gefixt.

Der Rest wie immer in Bildern…

Das Wetter war zwar etwas durchwachsen aber doch immer mal schön – zum grillen reicht es aber.

Der Nachfolger vom Schwarzmarkt-Cafe. Nee, da fehlt es an allem.

Spontankauf auf dem Töpfermarkt. Wenn sich ein Künstler schon am aufwendigen Raku-Brand versucht soll das belohnt werden. Das Rot entsteht übrigens durch Kupfer.

Road to nowhere

Testreihe

Der Norden hat die Nächte schön.

Fassadenfarbe und Fensteraufteilung fürs Haus gefunden.

Das Gutshaus für den kleinen Mann

Urlaubsverlängerung

Zuhause ist es auch mal schön.

Der Vorteil eines relativ kühlen Sommers: der Garten ist zum Herbstbeginn noch grün.

Eine ziemlich unruhige Nacht endet gegen 5 Uhr. Rumgehampel im Bett, der Einstich der Grippeschutzimpfnadel nervt. Beim nächsten Mal muss ich dran denken das ich den anderen Arm nehme. Man wird immer gefragt, ob man Links o der Rechtshänder ist – ich bin Linksschläfer…

Nach Bad und Betten machen die tägliche Handvoll Tabletten runtergewürgt und festgestellt das ich um kurz nach 8 Uhr einen Arzttermin habe. Nanu. Nachdem der Gärtner zur Arbeit ging, habe ich auf dem Mac schnell die Installation des neuen Betriebssystems angestoßen. Das braucht mich nicht als Aufpasser. Danach habe ich noch flott die bereitgestellten belegten Brote gegessen, der Gärtner ist sehr fürsorglich.

Zum Arzttermin gedüst. Die Einfahrt zum Parkhaus ist nun woanders? Hö? Trotzdem rechtzeitig dagewesen. Nach zwei Minuten Konsultation mit Rezept und dem nächsten Termin in 3 Monaten die Praxis wieder verlassen – wie immer. Ab nächstes Jahr hat die Praxis Montag bis Donnerstag von 8:30 – 16 Uhr geöffnet. Super, das Arbeitnehmerherz freut sich.

Die Autobahn war schön leer und grau. Ich tat, delegierte und organisierte Dinge für die ich bezahlt werde. Ich war allein auf meiner Etage, wenn nicht hin und wieder mal der Kaffeeautomat gebrummt hätte – im Homeoffice ist mehr los. Die Stimmung ist gerade sehr …hm diffizil.

Industrieromantik

Im nächsten Leben werde ich auf keinen Fall mehr in der Lebensmittelherstellung arbeiten. Ich bin das nach 30 Jahren endgültig leid das Mensch nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln schreit und dafür mehrheitlich kein Geld ausgeben will. Dann wird eben irgendwo der Wald weiter für billiges Palmöl abgeholzt und die Dosentomate in China hergestellt. Selbstgewähltes Elend.

Wo war ich? Ah. Aus Gründen sehr zeitig Feiermittag …äh -abend gemacht. Auf der Rückfahrt noch ein paar Dinge im Konsum eingekauft und beim Bäcker diverse Naschereien fürs Wochenende gekauft. Irgendwie passt die Anzahl an Nasenpimmeln nicht zur rapide ansteigenden Inzidenz – vielleicht weiche ich dann doch wieder auf den Rewe-Lieferdienst aus oder morgens um 7 in die Metro. Hm.

Zuhause verräumte ich den Krempel und guckte wie es dem Laptop geht und klickte mich in Ruhe durch das Internetz. Irgendwann hatte auch der Gärtner Feierabend und wir guckten Elektroauto und aßen Kuchen. Später bügelte er und ich faulenzte durch Youtube und guckte mit der Schwester online Fotos.

Gegen Abend kam die Entenbrust in den Ofen, selbige wurde dann verspeist und der Rest des Abends bestand aus gepflegtem Abhängen. Das ist dann auch der Plan für das Wochenende.

 

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#WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens. Die anderen Beiträge findet man >> hier <<.

Für die Nachwelt festgehalten:

(c) alle Rechte beim ORF

Voll mies geschlafen – wir nächtigen derzeit im Gästezimmer weil der Gärtner halt alle Zimmer mal genießen will. Die eine Matratze hat Härtegrad 4 und selbst ich Schwergewicht sinke da nur marginal ein. Man macht was mit. Aber das Zimmer ist halt auch schön.

Irgendwann gegen 9:30 Uhr aufgestanden und nach unten getorkelt. Im Wohnzimmer war es schön warm, der Kaminofen brummelte leise vor sich hin. Nach dem Frühstück und Internet leer lesen begannen wir mit der seit Wochen vor uns weggeschobenen Vermessung der Welt Fenster. Das zog sich dann bei insgesamt 26 Fenstern ganz schön in die Länge, wir wollen ja dieses Mal 1a-Qualtätsfenster und die sollen zumindest bis zu meinem Lebensende halten.

Danach waren wir rechtschaffen k.o. und schoben ein Nickerchen ein. Zum Kaffee gab es den Rest Kuchen und Diskussionen über Fensteraufteilungen. Der Diskussionen überdrüssig machte dann eine Weile jeder seins und anschliessend gab es Reste aus dem Kühlschrank. Diese lagen mir den halben Abend dann quer im Magen. Wir guckten ein bisserl in die Glotze und mir viel siedend heiss ein das ich noch eine Sicherheitslücke patchen musste. Gegen 21.15 Uhr gingen wir dann ins Bett…

Hätte mir vor 10 Jahren jemand gesagt das ich mal gerne früh ins Bett gehe – ich hätte ihm kein Wort geglaubt.

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Zum Monatsbeginn waren wir noch in Görlitz. Danach war eigentlich für den Rest des Monats absurd viel Arbeit angesagt – ohne weitere Besonderheiten. Doch das Wetter war teilweise so mies das dann nur der Kamin die Stimmung aufwärmte. Wir zum sehr leckeren Abendessen bei einer Freundin – das war eine schöne Abwechslung .

Ach ja, wir hatten ein Gespräch mit einem Architekten. Wir wollen ja endlich mal das Haus fertig bekommen. Mal schauen, er weiss nicht so recht wie er unser Vorhaben angehen soll. Vermutlich werde ich das am Ende dann doch selbst in die Hand nehmen. Beim nächsten Haus weiss ich was ich anders mache.

Der Rest wie immer in Bildern.

Görlitz hat den Himmel schön.

Diese Tortletts gab es schon bei Omma, die taugen was.

Der Garten hat die Haare schön.

Wimpel richten

Nanü. Warum ich noch gleich hier?

Langsam wachsen die Bäume zu…

Zweimal im Monat am gleichen Platz. Oder auch: Bonjour tristesse – reloaded.

“Lieber eine grünversiffte Zukunft als jahrelangen geistigen Stillstand.” Ich werde mir in 15 Jahren vom Enkelkind nicht nachsagen lassen das ich mich nicht für seine Zukunft interessiert habe.

Für Kaffee war auch mal Zeit.