Aus alten Rotwein-Fässern sollen zwei Mini-Teiche werden. Wir haben im Internet gesucht und sind schnell fündig geworden. Massive Eiche, gut gealtert, keine größeren Schäden aber halt Gebrauchsspuren. Weil so ein Fass auch als halbe Portion einiges wiegt, haben wir uns für die Variante mit Rollen entschieden. Die paar Euro mehr haben sich jetzt schon ausbezahlt gemacht.

Schönes Faß mit gutem Geruch 🙂

Zuerst müssen die Faßhälften dicht werden. Dazu werden die Gefäße mit Wasser gefüllt und stehen gelassen. Anfangs tröpfelt es noch ganz schön, mit der Zeit quillt das Holz aber auf und schließt dadurch die Ritzen. Wir haben die Fässer immer mal etwas nachgefüllt, das dauert schon ein paar Tage bis wirklich nichts mehr tröpfelt.

Dar 2. Augenmerk gilt der Reinigung der Fässer, die Fässer müssen frei von Rückständen sein. Anfangs bilden sich an der Oberfläche Schlieren, das Wasser solange ersetzten bis die Schlieren verschwinden. Dann die Fässer gut reinigen, wir haben sie mit Wasch-Soda geschrubbt. Gut auspülen und auf Schutzkleidung achten.

Was man machen kann aber nicht muss: die Fässer von aussen behandeln. Wir haben Leinöl-Firnis verwendet.

Die Teichpflanzen erfordern auch etwas mehr Aufwand als gedacht, sie brauchen ja einen Untergrund. Der Boden der Bottiche wird mit einer dünnen Schicht Kies bedeckt (6-8 mm Körnung), das hellt das Innere optisch auf. Zudem werden die Pflanzkörbe mit dem Kies beschwert, das kommt aber später. Wichtig ist hier gewaschenen Kies zu verwenden. Den gibt es im Baumarkt oder man wäscht ihn halt mit dem Gartenschlauch selbst.

Im Großen und Ganzen sind die Vorarbeiten damit abgeschlossen, ggf. noch ein letztes Mal das Wasser tauschen.