Nachmittags die kreative Belohnung der Chefin für das anstrengende Jahr 2018, ein bisserl Keramik anmalen. Die Kollegen war gut drauf und hatten alle ihren Spaß, das war schön.

Doch, das war schön und wird wiederholt.

Da ist eine gewisses Leere in mir die gefüllt werden muss. Mir reicht es nicht die eine Hälfte des Tages mit Arbeiten gehen zu verbringen und die restliche Zeit inclusive der Wochenenden mit kapottsein wegen Arbeiten gehen in den Seilen zu hängen.
Ich habe schon immer gerne gemalt und mag das Gefühl eine Fläche zu verändern, Farbe aufzutragen, mit Strukturen zu spielen. Fotografieren liegt mir auch, nur momentan ist das irgendwie nicht mein Medium – mir fehlt dazu die innere Ruhe, glaube ich. Vielleicht liegt es auch daran das ich es nicht mag wenn die Fotos auf der Festplatte verschimmeln.
Seit einer Weile interessiere ich mich für Drucktechniken und wollte immer schonmal ausprobieren wie das so geht und ob es mir liegt. Theoretisch ist das genau die Mischung die ich mag, Kreativität in Verbindung mit Technik. Ich habe die Chance gehabt mich auszuprobieren – und der Mann war so freundlich und hat mich begleitet.







Nun, die Praxis gefällt mir auch, das macht Freude, da bleibe ich dran. Wer sich selbst mal ausprobieren möchte, dem sei der Tageskurs empfohlen.

2. Teil des Experiments “Feuer trifft Unschuld”.

Und das sind nur die freundlichen Bilder. Mir war zwar klar das Spielzeug durchaus robust und schwerentflammbar ist – aber wie heiß es werden musste überrascht mich immer noch. Es ist im übrigen schwer durch eine Atemschutzmaske hindurch zu fotografieren…

Was passiert eigentlich wenn man Unschuldiges einer Urangst aussetzt?

(25.10.2016: Leider fehlen aus dieser Serie nach einem Daten-Crash einige Bilder die den ganzen Verlauf zeigen- Sobald ich die Bilder rekonstruiert habe werde ich diesen Beitrag vervollständigen.)