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In Ribnitz-Damgarten findet man Ronnys Anglerheim. Entgegen dem Namen verbirgt sich dort durchaus ein Restaurant mit Anspruch. Frisch zubereitete Hausmannskost ergänzt um Burger und Rippchen. Fischgerichte finden sich selbstredend auch auf der Karte, der Hafen liegt direkt an der Tür.

Das Ambiente ist ein Mix aus unterschiedlichen Stilen. Wohnzimmer mit Seemannsgarn, passt schon. Die Preise sind ok, teuerer sollte es aber nicht werden.

Ronny Gaststätte Anglerheim

Schillstraße 29b, 18311 Ribnitz-Damgarten

Website

3/5

Görlitz hat durch seine Bausubstanz sehr schöne Häuser, in manchen sind Restaurants und man hat eine Chance einen Blick hineinzuwerfen.

In der Peterstrasse 16 befindet sich in einem traumhaften Patrizierhaus ein Restaurant namens St. Jonathan, hinter dem Restaurant befindet sich ein lauschiger Innenhof. Zu essen gab es qualitativ ordentliche Speisen, Burgern, Steaks, deutsche Küche mit Sprenkeln an derer Kulturen.

Im alten Teil von Gent, abseits der Touristenpfade, befindet sich das Restaurant Eetkaffee Multatuli. Ein junges, freundliches Team bedient und behält in den verwinkelten Räumen den Überblick.

Das Essen kann als belgische Küche bezeichnet werden, bodenständig, abwechslungsreich und mit diversen Einsprenkeln internationaler Küche. Bei größeren Gruppen wird das Essen in Schüsseln auf den Tisch gebracht. Sehr schön war der Verzicht auf Hintergrundmusik, man konnte sich gut unterhalten.

Die Preise sind für belgische Verhältnisse zivil,  das Restaurant ist eine klare Empfehlung.

 

Eetkaffee Multatuli
HUIDEVETTERSKAAI 40, 9000 GHENT

Website

4/5

Ich bin ja nach wie vor skeptisch wenn mir Menschen erzählen wo ich unbedingt mal Essen gehen muss und wie fantastisch Essen/Wein/Ambiente/Inhaber sind. Kritiker jeder Art sind ja nur dann hilfreich wenn deren Geschmack zum eigenen kompatibel sind. Was nützt es wenn jemand den Fisch über alle Gräten hinaushobt und ich Fisch nicht mag…

Die Schwester schwärmte von ihrem Portugiesen – und da sie eine der wenigen Menschen ist, deren Gaumen ich kenne und verstehe – folgt man den Rufen halt mal.

Die Schwester hatte einen Spieß mit Rind, der Mann eine Fischauswahl und ich gegrilltes Iberico-Schwein. Beilage waren Salat und Pommes, die Pommes waren frittierte Kartoffelscheiben.Doch, Fleisch kann er. Der Fisch war frisch, der Mann hätte aber gerne weniger Öl darauf gehabt. Der Vino Verde war lecker, und zum Nachtisch galt: der Port muss fort.

Das Essen war gut, das Ambiente war freundlich, die Bedienung war ok. Nun, der Abend war gut und es ist schön das man zu Fuß nach Hause torkeln… äh laufen konnte.

Drei Personen Vorspeise, drei Hauptgerichte, eine Flasche Wein, Wasser, Portwein. 115 € ohne Trinkgeld.

 

Es erscheint mir leicht kontraproduktiv wenn ich auf etlichen Sites meine Meinung zu Hinz und Kunz hinterlasse und durchs Blog die Tumbleweeds rollen…

Etwa 20 Minuten vom Ferienhaus entfernt liegt das Strandhotel Steinberghaff. Durch den Wald und am Strand entlang ist das eine durchaus appetitanregende Strecke.

Außen

Das Strandhotel liegt etwas oberhalb des Strandes und hat zum Meer hin eine mit Glas geschützte Aussenterasse. Für Hotelgäste gibts oberhalb des Sandstrandes einen eigenen Sandstrand mit Liegen. Ich vermisste das “Bitte nicht Füttern”-Schild. 🙂 Zumindest wirkt es etwas befremdlich. Aber hey, der Deutsche mag seine abgesteckten Claims. Und ich bin ja zum Essen hier.

Innen

Leicht mediterranes Ambiente. Freundlich, nett. Die Tische sind in längeren Reihen am Fenster angeordnet –> Aussicht! Über ordentliche Stühle freute sich nicht nur mein Rücken. Durch das angeschlossene Hotel waren relativ viele Menschen da, das hatte ich für außerhalb der Saison gar nicht erwartet. Hauptsächlich Menschen im durchaus reiferen Alter.

Service

Der Service war schnell, freundlich, zuvorkommend und an seine Klientel angepasst. Da gab es nichts zu meckern. Mich hat ein bisserl das EU-Bashing gestört. Einen Hinweis auf eine Karte mit Allergenen kann man auch einfach als Hinweis gestalten.

Essen

Übersichtliche Karte mit Fleisch-, Fisch- und auch vegetarischen Gerichten. Die an uns vorbeigetragenen Fischgerichte sahen verlockend aus.

Der Mann probierte seinen ersten Labskaus, und war durchaus angetan. Ich hatte das Schnitzel Hubertus mit Pommes. Pilze, Tomaten und Zwiebeln waren frisch angeschwitzt, das Schnitzel paniert. Geschmacklich alles Bestens. Warum der Klacks Soße ausgerechnet auf das panierte Schnitzel gegeben werden muss – ich werde das nie verstehen. Nett war die Beilage aus einer hauchdünnen Scheibe Honigmelone, zur Blume drapiert. Alles im allen ein ordentliches Essen.

2 Hauptgerichte, 2 Bier. 31 Euro.

Irgendwie gefällt mir der Gedanke in späteren Jahren dort im Hotel ein Zimmer zu buchen, auf der Terrasse zu sitzen, leckeres Essen zu genießen und den Wellen beim wellen zuzuschauen. Ja, das klingt gut.