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Januar 2011

Am 01. Januar verstarb die Großmutter vom Gärtner. Sie lebte ja bei uns im Haus und war auf einmal nicht mehr da. Das zeichnete sich zwar seit der Diagnose in 2006 ab aber es ist schon was anderes wenn der Mensch weg ist. Das war eine sehr schräge Zeit: ich laborierte noch an der kaputten Wirbelsäule, die Stimmung in der Familie war insgesamt nicht die allerbeste und dann noch eine Haushaltsauflösung.

Später im Jahr entschieden wir uns die erste Etage in Schutt und Asche zu legen und von Grund auf zu sanieren. Ich würde so gerne wissen ob der Oma das Endergebnis gefällt.

Kleine Anekdote am Rande: das Haus gehörte bis knapp vor Beginn 2000 ja der Oma, in den anderen drei Wohnungen wohnten sehr langjährige Mieter (60 Jahre oder so). Heute liegt die Hausgemeinschaft auf dem Friedhof  im gleichen (Gemeinschafts-)Grab, sie sind nahe beieinander gestorben.

Des Gärtners Großmutter bei der Wäsche, irgendwann in den 1960ern Jahren, das genaue Datum muss ich noch herausfinden. Wie man sieht ist das Wäschewaschen da noch schwere Plackerei und wird im Winter noch härter gewesen sein. Keine Bange, Waschmaschinen gab es später auch in der DDR.

Im Hintergrund das damalige Waschhaus, der Waschkessel wurde 2005 entsorgt. Rechts im Fenster das Kakteenhaus des damaligen Mieters. Heute sieht es an dieser Stelle etwa so aus.

M. in der Küche

Das müsste 1974 sein. Das Bild wurde in unserer Küche im saarländischen Dorf aufgenommen, es sieht nach Abendbrot-Zeit aus. Rechts im Bild die kopflose Oma, immer zu erkennen an der Kittelschürze.

Wir haben nur wenig Fotos die in dieser Wohnung aufgenommen wurden. Ich erinnere mich lediglich daran das in der Küche eine Eckbank stand und das jeden Freitag – wie es sich für einen katholischen Haushalt gehörte – Fisch gab.

Ich möchte noch mal den Blick auf den Partnerlook von meiner Schwester und ihrer Puppe lenken – und die coolen roten Schühchen!