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Direkt hinter den Brühlschen Höfen, in Fußläufigkeit zum Hauptbahnhof liegt das Arthotel ANA Symphonie in der Hainstrasse. Also mittendrin im Geschehen. Das Hotel befindet sich   ab der 1. Etage aufwärts in einem Neubau. Das Treppenhaus wirkte Abweisend wie das eines Bürogebäudes.

Das einchecken ging schnell, das Zimmer lag auf der gleichen Etage. In einem Seitenbereich der Lobby war der Frühstücksbereich, den fanden wir nicht so einladend und entschieden uns außer Haus zu frühstücken. Die Kaffeemaschinen im der Lobby standen den ganzen Tag kostenlos zur Verfügung, das ist ja mal was.

Die Zimmer waren ok, für den März etwas zu kühl – Temperaturausgleich über die Klimaanlage. Hm. Aber der Ausblick war grandios. Der Sessel sieht cool aus und war erwartungsgemäß nicht unbedingt zum langen Rummlümmeln geeignet. Das Bad war äh… sehr weiß und die Dusche schön groß.

Wir hatten während der drei Tage Aufenthalt nicht zu meckern, das auschecken verlief ebenfalls problemlos. Insgesamt war mir das Hotel ein wenig zu unterkühlt – eines dieser Beispiele bei denen man sich nicht sicher ob Design hier nicht einfach einsparen heisst…

Das Gesamtbild war ok. Für einen Kurzbesuch gut geeignet.

85€ / Nacht

Arthotel ANA Symphonie, Hainstraße 21, 04109 Leipzig

Website

3/5

Bis um 6 Uhr geschlafen habe und dann aus dem Fenster geguckt. Leipzig schlief noch, der Mann auch.

Zum Frühstück gingen wir hierher:

Dem Mann gefiel es:

Danach etwas Gegend und die Thomanerkirche.

Wir hatten Glück und wurden vortrefflich mit der Orgel bespielt.

Danach wurde kurz dem Konsum gefrönt, mein Handgelenk wird nun von sonem Fitnessdingsbumms überwacht. Der Gärtner war der Meinung das der junge Verkäufer sich hätte durchaus mehr ins Zeug legen können. Der Verkäufer hat letztlich auch nur alle Infos von der Website abgelesen.

Es ging hierhin und dahin. Nach einem Mittagsschläfchen dann Kültür.

Mir gefiel das Gebäude wieder einmal besser als die Ausstellungen. Aber Geschmack ist halt ein schwieriges Gefilde.

Im Anschluss waren wir gegenüber vom Museum beim Vietnamesen essen. Keine Haute Cuisine, aber essenstechnisch mehr als ok.

 


Direkt gegenüber dem Museum der bildenden Künste befindet sich in der 1. Etage das vietnamesische Restaurant Pho Viet.

Es war früher Abend, wir fanden auch ohne Reservierung ein Plätzchen. Personal schwirrte reichlich herum aber offensichtlich durfte nur eine bestimmte Person die Bestellungen aufnehmen.

Wir labten uns an Mango Lassi, Ingwertee und später auch noch an Cocktail. Gegessen haben wir R12, also Bò xào lúc lắc. Nein? Gut, Rindfleisch mit Gemüse. Sehr lecker  und reichlich! Der Gärtner hatte eine große warme Suppe und war auch zufrieden.

Beim bezahlen dauerte es etwas bis die richtige Person an der richtigen Stelle war. Insgesamt ein gutes Essen, nur die Musik nervte etwas.

45€ / 2 Personen

“Phố Việt” Restaurant & Bar, Katharinenstraße 15, 04109 Leipzig

http://www.phoviet-leipzig.de

Der Gärtner und ich gehen lieber Frühstücken als groß Tafeln. Dieses Café in der Nähe des Hotels haben wir uns ergoogelt.

Schon beim reinkommen freuten wir uns über die schöne Optik des Raumes, sowas gefällt uns! Wir hatten zwar einen Tisch reserviert, konnten uns den aber frei aussuchen.

Wir bestellten uns das nordirische und das italienische Frühstück und wurden reich bewirtet. Das war schon sehr lecker. Die Bedienung war freundlich zurückhaltend und kam immer dann wenn gerade ein Wunsch entstand. Raffiniert 🙂

30€ / 2 Personen

TELEGRAPH – Café & Restaurant, Dittrichring 18-20, 04109 Leipzig

https://cafe-telegraph.de

 

4/5

Ziemlich unruhige Nacht gehabt, ich vertrage das späte Essen nicht mehr. Irgendwann sind wir dann mal aufgestanden. Während wir duschten und uns ankleideten öffnete sich dreimal die Zimmertür: Betten machen. Um 8 Uhr. Heute Abend denke ich an das verdammte “Don’t Disturb”-Schild.

Das Hotel-Frühstück soll hier gut sein, der Frühstücksraum jedoch ist mir unsympathisch. Sieht aus wie ein übergroßes Büro in das man Buffet-Equipment reingestellt hat. Nö.

Die Milchbar Pinguin hatte das wir wollten.

Nach dem Frühstück liefen wir durch die Gegend,

guckten Kirchen und Geschäfte, ließen uns bei Besteck gründlich beraten. Hier ein Käffchen, da ein Lädchen.

So ging’s bis zum späten Mittag. In einem griechischen Imbiss gab es Gyros-Pita (!) , das musste ich nach jahrelangen Entzug einfach essen.

Es fing an zu nieseln, wir guckten noch ein paar Höfe…

… und Läden, kauften was zu trinken und gingen ins Hotel. Mittagsschläfchen.

Das Mittagsschläfchen führte dann dazu das wir gar nicht mehr aus dem Bett kamen. Ich habe geschlafen. An einen Nachmittag. Ich. Ja nun.

So ist das. Wir blieben im Bett recherchierten dem Besteck hinter her, schalteten aus versehen den Fernseher an und guckten 10 Minuten Privat-Fernsehen. Hamwer das dann auch wieder für ein Jahr erledigt.

Gute Nacht.