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Im Vorfeld des Görlitz-Besuches recherchierten wir nach Restaurants. Das Lucie Schulte – Die neue Essklasse klang vielversprechend wir buchten also einen Tisch.

In einem Hinterhof liegt das Restaurant Lucie Schulte. Das Wetter war angenehm, wir hatten einen Platz draussen im Hof.

Die Karte ist vielseitig. Die Menüs klangen interessant – jeweils als 3 oder 5 Gang-Menü wählbar. Wir entschieden uns trotzdem für Gerichte von der Karte.

Hummerschaumsuppe mit Pernod 

Pilz-Pfanne – ein schnöder Name für dieses Köstlichkeit, die Begleitung hatte Kalbsleber – leider ohne Bild.

“Eine Leckerei die immer rutscht” ist doch mal ein netter Name für einen kleinen Nachtisch.

Das Essen war gut und auf den Punkt und wurde jeweils mit einer kleinen Erklärung serviert. Lediglich vom Service hätte ich mir etwas mehr Aufmerksamkeit gewünscht, es wäre mehr Umsatz drin gewesen wenn da mal öfters jemand vorbeigeschaut hätte. Auch die Situation mit Gästen die sich – in der Coronazeit – unangemeldet in Gruppenstärke an Tische gesetzt hatten hätte man diskreter lösen können. Bei jedem verständlichen Ärger des Hausherrn über die unerwünschten Gäste – so etwas löst man anders.
Auch fehlte etwas der Blick fürs Detail, den teils zerkratzten Oberfläche der Tische hätte eine Tischdecke oder eine Unterlage gut gestanden.

Insgesamt war der Abend gelungen – ohne die kleinen Einschränkungen im Service – wäre er perfekt gewesen. Wir haben inklusive der Getränke für zwei Personen 90€ ausgegeben.

Lucie Schulte – die neue Essklasse

Untermarkt 22
02826 Görlitz

www.lucieschulte.de

4/5

 

 

Direkt in der Peterstraße liegt das Filetto, beim ersten Gucken liefen wir daran vorbei und suchten.

Es warm, wir waren froh das wir ein lauschiges Plätzchen im sehr charmant ausgestatteten Innenhof hatten.

Wir hatten keinen weiten Weg zum Pensions-Bett, wir leisteten uns eine Flasche fruchtigenfrischen Weisswein aus der französischen Cassagne. Als Vorspeise bestellten wir Crostini mit Leberpastete, ich wäre tatsächlich nicht auf die Idee gekommen das bei diesen Temperaturen das Brot warm geröstet serviert wird.

Bruschetta mit Leberpastete

Hinten: Pasta mit Schinken. 12€. Vorne: 250g Rumpsteak mit Pfeffersoße, 21€. Beides war lecker.

Zum Nachtisch ein kleiner Vanille-Eisbecher mit Mohn, 4,50€.

Das Essen war insgesamt gut, einzig die Bedienung schien mit Ihren Gästen etwas überfordert zu sein. Ich hätte gerne auf die lautstarke Diskussion wegen der Nichtverfügbarkeit von Rösti und dessen späteren vorhanden sein auf dem Teller eines anderen Gastes nicht hören müssen. Allerdings scheinen manche Gäste auch zu glauben das man mit einem Gutschein auch gleich das Bedienungspersonal gekauft hat.

Der Abend war schön, die Flasche Wein lecker, das Essen auch. Wir zahlten inklusive aller Getränke 69€ und waren zufrieden.

Restaurant Filetto
Peterstraße 1
02826 Görlitz

https://www.filetto-goerlitz.de

Nach 9 Jahren wieder einmal ein verlängertes Wochenende in Görlitz – die Stadt wird immer schöner!

 

Görlitz hat durch seine Bausubstanz sehr schöne Häuser, in manchen sind Restaurants und man hat eine Chance einen Blick hineinzuwerfen.

In der Peterstrasse 16 befindet sich in einem traumhaften Patrizierhaus ein Restaurant namens St. Jonathan, hinter dem Restaurant befindet sich ein lauschiger Innenhof. Zu essen gab es qualitativ ordentliche Speisen, Burgern, Steaks, deutsche Küche mit Sprenkeln an derer Kulturen.

Görlitz ist immer eines der Ziel die uns in den Sinn kommen wenn wir mal ein paar Tage wegwollen, aber eben nicht weit fahren wollen. Meistens wird’s dann doch Mecklenburg, Görlitz liegt halt nicht am Meer. Jetzt war es aber wieder soweit.

Goldene Feder

Untergekommen sind wir wie bei vorherigen Besuchen in der Goldenen Feder, die Pension liegt sehr zentral in der Altstadt. Offensichtlich gab es dort einen Eigentümerwechsel, aber es hat sich nichts an der Führung des Hauses oder Qualität geändert. Phew!

Wir haben wieder das Apartment im Dachgeschoss genommen. Das ist toll. Ich glaube wir waren wohl die letzten Gäste für diesen Raum, danach will die Eigentümer die Etage wohl selbst nutzen. Das ist Schade, 500 Jahre alte Eichenbalken haben eine tolle Wirkung. Aber es gibt ja noch mehr Räume 🙂