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Sonntagsidylle, undatiert.

Ich möchte das Augenmerk auf die ganzen Stiele rechts in der Mitte lenken. Der Garten wurden nämlich auch verwendet um die Haushaltskasse aufzubessern. Das Spezialgebiet waren wohl Lilien.

Aus dem hauseigenen Kassenbuch lassen sich für den Zeitraum von 1976 – 1989 folgende Einahmen entnehmen:

Garteneinnahmen 1971 – 1989
Lilien1143,35Ostmark
Birnen572Ostmark
Äpfel120,5Ostmark
Kirschen364,5Ostmark
Nüsse68,5Ostmark
Chrysanthemen/Maiglöckchen269,95Ostmark

Die Blumen gingen in der Regel an einen Blumenhändler neben dem Rathaus in Dresden-Cotta. Für Obst und Gemüse gab es eine Abgabestelle in Altstetzsch, das ist ein paar hundert Meter Flussabwärts. Generell war es wohl ein lohnendes Geschäft, manchmal wurden höhere Preise im Ankauf gezahlt als am Ende die Kunden im Laden für die Sachen zahlten.

In der Zeit von 1992-1994 wurden noch gute 70 DM mit dem Verkauf von Kirschen eingenommen. Ganz früher wurden noch Eier verkauft, das rechnete sich dann wohl nicht mehr.

Heute sieht es an der obigen Stelle in etwa so aus.