Das sollte 1983 im Urlaub am Wolfgangsee gewesen sein. Wir waren in Ried in einem Bauernhof oberhalb des Sees und hatten unser Schlauchboot dabei. Das war schon schön. Das größte Risiko war das man beim durchschwimmen des Sees (an seiner schmalsten Stelle) nicht in den Sog vom Schaufelraddampfer Kaiser Franz Josef geriet.

Ich glaube ich hatte damals ständig Hunger und habe meiner Schwester den halben Teller auch noch leergefuttert. Im Restaurant unten am See gab es eine Fuhre Mist (Schnitzel mit reichlich Pommes und einen Alibi-Salat).

 

 

Die Saar-Oma und ich, etwa 1980. Wir sind auf jedenfalls zu diesem Zeitpunkt schon ins Rheinland gezogen.

Monika, Saarland im Frühjahr 1970, im Garten der Oma. Das was da unter dem Kleid spannt bin ich.

Westdeutscher Haushalt, 1975.

Ich mag das Bild, links die Kippen, rechts die Kornflasche. Zwischendrin das Kind. Das ich heute nicht (mehr) rauche und ungern härtere Sachen trinke hat durchaus mit abschreckenden Erinnerungen zu tun. Ich empfinde stark betrunkene Leute noch immer als würdelos.

Hinten links die Ölheizung, mir wurde immer schlecht von dem Geruch – es wurde Heizöl per Kanne direkt in den Ofen eingefüllt.

 

Das ist meine Märklin-Modelleisenbahn, das Bild ist von 1977. Die Entstehungsgeschichte ist vermutlich ziemlich einfach: mein Vater wird der Meinung gewesen sein das sein Sohn mit einer Eisenbahn zu spielen hat. Ich war dafür eigentlich noch zu klein und fand es langweilig eine Bahn halt immer nur im Kreis fahren zu lassen. Die Gebäude und dergleichen hat mein Vater gebastelt, das war schon eine Leistung, Kleinteiligkeit war seine Sache nicht.

Die Platte wurde immer in der Vorweihnachtszeit aus dem Keller ins Wohnzimmer geholt und stand dann dort bis mein Vater sich genug über meine Missachtung geärgert hatte und die ganze Geschichte spätestens im Frühjahr wieder in den Keller verfrachtete. Auch beim Umzug ins Rheinland kam die Platte mit. Dort verkaufte ich später den ganzen Krempel über eine Kleinanzeige und kaufte mir dafür meinen geliebten Commodore64, das hat mein Vater nie verstanden. Das ich als 13 jähriger eigentlich nicht geschäftsfähig genug war um die Bahn zu verkaufen und den Computer zu kaufen ist dann halt so gewesen.