Gegenwart.

An den Kurz-Urlaub im Herbst 2012 mit dem jungen Herrn in Kopenhagen erinnere ich mich gerne – das war eine schöne Zeit. Wir wollten ursprünglich ins Museum Louisiana in Humlebæk das aber an diesem Tag geschlossen hatte.

Wir ergoogelten uns schnell eine Alternative: das Schloss Frederiksborg in Hillerød. Das war ein spannender Streifzug durch Dänemarks Kunstgeschichte die auch der jungen Begleitung gefiel.

Des Gärtners Großmutter bei der Wäsche, irgendwann in den 1960ern Jahren, das genaue Datum muss ich noch herausfinden. Wie man sieht ist das Wäschewaschen da noch schwere Plackerei und wird im Winter noch härter gewesen sein. Keine Bange, Waschmaschinen gab es später auch in der DDR.

Im Hintergrund das damalige Waschhaus, der Waschkessel wurde 2005 entsorgt. Rechts im Fenster das Kakteenhaus des damaligen Mieters. Heute sieht es an dieser Stelle etwa so aus.

1973. Ein klassisches Foto – ich baue Mist und meine Schwester freut sich darüber. Unsere Mutter hatte vermutlich gesagt das ich warten soll bis die Teller auf dem Tisch stehen, wohl wissend das ich das nicht tun werde. Weil: Sahnetorte! Ich bin ja damals auf Sahnetorte konditioniert worden.

 

M. in der Küche

Das müsste 1974 sein. Das Bild wurde in unserer Küche im saarländischen Dorf aufgenommen, es sieht nach Abendbrot-Zeit aus. Rechts im Bild die kopflose Oma, immer zu erkennen an der Kittelschürze.

Wir haben nur wenig Fotos die in dieser Wohnung aufgenommen wurden. Ich erinnere mich lediglich daran das in der Küche eine Eckbank stand und das jeden Freitag – wie es sich für einen katholischen Haushalt gehörte – Fisch gab.

Ich möchte noch mal den Blick auf den Partnerlook von meiner Schwester und ihrer Puppe lenken – und die coolen roten Schühchen!

Meine Schwester und ich vor dem Haus unserer Großmutter, Juli 1978.

Die Schultüte ist viel größer als meine – das habe ich auf den ersten Blick gesehen! Wenigstens hatte M. auch einen uncoolen Lederranzen verpasst bekommen. Ich erinnere mich aber daran das sie 1979  – als wir mitten im Schuljahr ins Rheinland zogen – einen Scout bekommen hatte.