Bei den ersten Überlegungen wie denn der Garten in der Zukunft aussehen könnte stand ein an Japan-Gärten erinnerndes Flair weit vorne auf der Wunschliste. Mir hatten es vor allem die vielfältigen Wasserspiele angetan, ganz besonders die Brunnen bei denen das Wasser über. Leider waren die meisten Brunnen sehr klein oder unbezahlbar. Ich fand einen übers Internet einen Händler in Lindau Am Bodensee der mir eine existierende Natsume-Variante auf Wunsch in einer größeren Form aus China besorgen konnte. Gesagt, getan. Nach langer Wartezeit kam das gute Stück auf einer Euro-Palette an.

Der Aufbau besteht aus einem Becken das in den Boden eingelassen wird. Darauf befindet sich ein glasfaserverstärkter Deckel mit mehreren Löchern durch die das Wasser wieder zurück ins Becken fliesst.

Das Wasser wird von einer Pumpe über einen Schlauch in einen Wasserspeier gebracht. Der Wasserspeier ist in unserem Fall aus Bambus.

Damit kein Dreck in das Wasserbecken gelangt wird der Deckel mit einem wasserdurchlässigem Flies abgedeckt.

Das Flies wird in der Regel mit Steinen, Kies oder ähnlichem abgedeckt.

Das Wasserbecken muss regelmäßig aufgefüllt werden damit die Pumpe nicht trockenläuft. Im Sommer eine Gießkanne pro Woche reicht aus.