Urlaub in Schleswig-Holstein

Wir hatten ein traumhaft gelegenes Ferienhaus im Steinberghaff gebucht. Mitten auf einer kleinen Lichtung im Wald, nur 50 Meter von der Küsten entfernt.

Das Ferienhaus war optisch sehr schön, leider war alles klamm und es roch sehr muffig. Die Matratzen waren so durchgelegen das ich schon nach der ersten Nacht den Urlaub abbrechen wollte. Wir behalfen uns damit das wir die Matratzen aus den Doppelstockbetten fürs große Bett verwendeten. Es wollte in der gesamten Zeit keine rechte Behaglichkeit im Haus aufkommen. Wir werden zu einem anderen Zeitpunkt nochmal einem anderen Ferienhaus ein Chance geben.

 

Dafür war die Umgebung traumhaft und wir hatten viele schöne Ziele. Schaut selbst.

Tag 1

Die Ferienwohnung

50 Meter bis zum Strand

Hm. Dimensionstor?

Alles sehr muffig und klamm – aber einen schönen Ausblick gibt es schonmal

Tag 2

Guten Morgen!

Hm, das war gestern Abend noch nicht da.

Glücksburg

Glücksburg

Glücksburg

Kapelle

Man beachte die Blumen an der Decke, die dann auch schon mal kleine Köpfe waren – für jedes verstorbene Kind eines.

Neunläufige Büchse

Neunläufiges Radschloss Salvengewehr

Im Dachgeschoss lebte die Dienerschaft und es gibt einige Räume die entsprechend eingerichtet waren. Wenn man die Tür hier öffnete, ertönte eine Stimme die “Tür zu” rief. Die anwesenden Asiatinnen bekamen sich gar nicht mehr ein vor Freude darüber.

Allzeit bereit.

Glücksburg

Ein paar Meter weg vom Schloss liegt ein vorzügliches Café.

Neben dem Café erstreckt sich auf der Fläche zum Schloß hin ein kostenpflichtiger Rosengarten.

Rosengarten

Abendessen in Steinberg

Der Weg zurück. Irgendwo dahinten im Wald liegt unser Ferienhaus.

 

Tag 3

Die Küche im Ferienhaus

Kappeln an der Schlei

Kappeln an der Schlei

Kappeln Hafen

Hm.

Immer noch Kappeln an der Schlei

Weg zum Ferienhaus, Stöltebüll

Die Sauna vom Ferienhaus, das Helle zwischen den Bäumen ist schon das Meer

<3

Tag 4

Flensburger Hafen

Flensburger Hafenmeister

Es dräute

Des Gärtners 40. wurde würdig begangen

Immer noch Flensburg

Zurück am Meer

Eingang Nachbarhaus

Das Haus wäre die bessere Wahl gewesen.

 

 

Tag 5

Guten Morgen!

Langballig Hafen

Schleswig

 

Tag 6

Husum Hafen

Schlosspark Husum

Sehr schöne Anlage, leider verschandeln die Autos die Atmosphäre

Schlosspark Husum

Nordsee

Krabbenkutter

 

Tag 7

Langballig, Fähre nach Dänemark

Sønderborg

Sønderborg

Vorm Ferienhaus

Tag 8

Schlafzimmer

Landschaftsmuseum Angeln/Unewatt

Räucherei

Mittag bis 14 Uhr. Ab 14:01 Kaffee und Kuchen

 

Tag 9

Urlaub vorzeitig beendet wegen absoluter Unlust auch noch nur eine einzige Nacht in diesem Haus zu verbringen.

Das Borowski liegt mitten in der Stadt zentral an der Prager Straße in der 1. Etage. Neben Frühstück wird auch eine warme Karte geboten- Hausmannskost und Steaks. Im Sommer sitzt es sich sehr schön auf der schwebenden Terrasse mit Blick über das Gewusel auf der Straße.

Das Restaurant ist nett eingerichtet, die Ausstattung hat aber im Laufe der Jahre durchaus ein paar Federn lassen müssen. Wir gehen ganz gerne mal zum Frühstück ins Borowski. Danach ist der Weg in die Geschäfte nicht weit.

Die Frühstückskarte ist überschaubar, es gibt allerdings genug Möglichkeiten sich sein Frühstück zusammenzustellen. Die Qualität der Produkte ist gut – die Mengen sind für hungrige Esser aber etwas zu klein.

Es empfiehlt sich einen Tisch zu reservieren. Die Preise sind meines Erachtens angemessen, man sitzt halt mitten im Geschehen.

 

Borowski

Prager Str. 8a • 01069 Dresden

Website

3/5

Auf der Fahrt nach Meißen kommen wir regelmäßig am Western Inn vorbei. Irgendwann Mittags hatten wir mal Hunger, nichts im Kühlschrank und wir wollten eh nach Meißen, da fiel die Entscheidung nicht schwer.

Von vorne sieht man nicht viel von den beachtlichen Ausmaßen des Restaurants. Innen weiß man direkt wo man ist: im wilden Westen, im Saloon. Die Einrichtung ist eine wilde Mischung aus allem was man so mit dem wilden Westen verbindet. Durchaus interessant.

Die Speisekarte ist fleischlastig und vielseitig. Neben Steaks in jeder Größe finden sich auch Burger, Fisch und ein paar vegetarische Gerichte auf der Karte. Wir waren wochentags und Mittags dort, es war ruhig und das Essen schnell auf dem Tisch. Am Wochenende kommt man ohne Reservierung nicht weit.

Das Essen war super, da gibt es nichts zu meckern! Die Preise sind moderat, die Portionen ordentlich. Zum Restaurant gehören auch ein Biergarten und viele Möglichkeiten für Kinder. Wer den Western Style mag ist im Western INN gut aufgehoben. Yihaaaaw.

Western Inn

Fährweg 3
01665 Klipphausen

Website

3/5

Diese ungewohnte freie Zeit kann man ja sinnvollerweise mal dazu nutzen den letzten Urlaub ins Fotoalbum zu kleben.

Wir waren hier:

Wir hatten allerdings Laub an den Bäumen. Das Ferienhaus war optisch schön, die Lage traumhaft. Alleinlage. 50 Meter bis zum Strand. Leider waren die Betten so dermaßen heruntergerockt das wir dann drei Tage früher abgereist sind. Keine Kaffeemaschine, gewöhnungsbedürftige Sitzmöbel, miefende Handtücher. Und diese Betten… Egal. War schön da. Nur nicht erholsam.

Der Mann lebte seinen Rosi-Pilcher-Traum und war glücklich.

Die direkte Umgebung war ist traumhaft. Im Rücken das Meer, an der Tafelrunde vorbei ging es durch die Buchen zum Haus (helle Stelle).

Sonnenaufgang, direkt vor der Haustür. Ostsee.

Landschaft rechterhand (in den Bäumen war das Ferienhaus).

Ausflüge  gab es auch (Bild klicken für Aussicht).

Husum. Irgendwo in der Strasse Theodor Storms Wohnhaus. Die besuchten Orte waren im übrigen generell schön. Touristisch nicht völlig überrannt, saniert und lebensfreundlich gestaltet, nett anzuschauen.

Schloss vor Husum. Also eigentlich in Husum. Aber… Ach, das finden Sie schon selber heraus.

Kappeln an der Schlei. Ja, das mit dem Landarzt.

Schiffe in Flensburg.

Dem Mann seinen 40. Geburtstag haben wir natürlich festlich gefeiert! 🙂

Der für uns schönste besuchte Ort war allerdings in Dänemark. Sonderburg. Ich bin ja nicht so der Shoppingfan, der Mann auch nicht. Allerdings werde ich mir für den nächsten Besuch dort vorher in der Firma einen Sattelschlepper ausleihen müssen. Alle paar Meter stolpert man dort über Einrichtungshäuser, Klamottenläden mit Klamotten die gefielen. Wenig Hager & Mager und Konsorten. Im nächsten Leben werde ich Däne. Men garanteret!

Sø. Sø. Sønderborg – dort hab ich mein Herz verlørn. Äh. Moment. Ausblick von der Schlossmauer.

Weite.

Nordsee. Frisch gekehrter Strand.

Museumsdorf Unewatt. Kann man sich angucken. Beim Gasthof (kein Museum) auf die Uhr gucken! Mittag nur Mittags. Ab 14 Uhr ist kein Mittag mehr!

Fazit: ich mag die Häuser da! Die Landschaft. Ostsee auf der rechten Seite, Nordsee auf der linken Seite. Freundliche Menschen, gute Küche, schöne Orte, stressarmer Verkehr. Die Häuser waren bezahlbar…

Das nächste Mal mit besserer Unterkunft. Moin!


Hm, will der Mann mich unter der Erde sehen? Plant er was?
Seit geraumer Zeit bittet mich D. (m)ein digitales Testament zu machen. Ich habe das Thema eine Weile zur Seite geschoben – aber der vorzeitig beendete Urlaub verschafft freie Zeit. Da kann ich ja mal machen was der Mann will…

Passwortlisten hat ja wohl jeder? Ach? Kennt ihr die Passwörter von eurem Partner? Alle? Was ist mit kostenpflichtigen Diensten die Geld kosten, Spotify, Microsoft? Was wird mit Facebook? Twitter? Amazon? Paypal? GR? Was wird mit den Bildern auf Instagram? Bleiben die? Was wird mit der Website? Löschen?
Da der Mann ja mein Mann ist, hat sich durch das Verpartnerungsgedöns der Weg der Erbfolge für die greifbaren, weltlichen Dinge geregelt. Ein „richtiges“ Testament mussten wir machen als wir das Haus übernommen haben. Vor 10 Jahren habe zumindest ich keinerlei Gedanken an irgendwelche Online-Aktivitäten verschwendet – zumindest nicht aus dem Blickwinkel „Vermächtnis“.

Tausende gekaufte Filme, Apps und Musik-Files sind durchaus auch ein Vermächtnis.
Ich nutze derzeit einen Passwort-Manager der auf all meinen Endgeräten verfügbar ist. Es wäre leicht jetzt das Master-Passwort zu hinterlegen und gut ist es. Nur – wo hinterlege ich das Passwort? Hin und wieder ändere ich das Passwort – denke ich dann auch daran das hinterlegte Passwort zu ändern? Und bevor der Mann an den Passwort-Manager kommt müsste er ja erst einmal die Pins vom iPhone oder das Passwort vom Rechner kennen. Na, die steht doch im Passwort-Man… Oh.

Ich habe mich entschieden meine Passwörter in einer Tabelle zu erfassen und ausgedruckt an einer noch zu definierenden Stelle im Haus aufzubewahren. Andere Unterlagen liegen in einem Schließfach in der Bank, für sich durchaus ändernde Passwörter ist mir das zu umständlich. Mal sehen. Mir schwebt da etwas vor.
Beim Erstellen der Liste wird mir klar, die Liste alleine reicht nicht. Der Mann ist technisch nicht so der Interessierteste, er nutzt das vorhandene Zeugs halt mit. Passwörter nutzen ihm beim Router, NAS, Apple-IDs usw. wenig – er hat schlicht keine Ahnung was er dann damit anfangen soll. Es nützt ja nichts, wenn er meinetwegen zuerst die Domain kündigt und dann im Anschluss Schwierigkeiten bekommt, weil die an der Domain hängende Email-Adresse eben für irgendwelche Accounts benötigt wird.
Es ist komplizierter als gedacht. Ich habe erstmal alle Dienste zusammengestellt die mit Kosten verbunden sind, ich schreibe dann noch dazu wo sie zu kündigen sind. Es erschließt sich ja nicht auf Anhieb das z.B. das Netflix-Abo bei iTunes beendet werden muss…

Als nächstes dann die „technischen“ Accounts wie z.B. das NAS. Ohne Hilfe wird der Mann da nicht weit kommen – aber das ist nicht unlösbar. Übrig bleiben Konten die dann schlicht und ergreifend vergessen und irgendwann vom Betreiber aussortiert werden – da muss sich niemand kümmern. Meine Passwortliste wird nicht nachträglich zu meiner Lebensbeichte werden. Hihi. 🙂

Ich werde mir noch Gedanken darüber machen was nun genau mit Social Media-Konten passieren soll. Was weiß ich denn was in der Zukunft noch existiert. Will ich wirklich das mein Gebrabbel auf Twitter mein Denkmal wird? Ich neige zum Rückzug –  andererseits: was bekomme ich überhaupt noch davon mit? Eben.
Irgendwie kratzt das Thema nur die Oberfläche an. Der Mann und ich haben keine Erben. Wer kümmert sich eigentlich, wenn wir Beide gleichzeitig den Löffel abgeben? Die Rückfahrt aus dem Urlaub hat ja durchaus gezeigt wie weit das im Rahmen der Möglichkeit liegt. Die „nahen“ Verwandten sind entweder alt oder eben nicht nah. Es gibt noch einiges zum Nachdenken. Vielleicht lege ich mir ja noch einen Erben zu…
Habt ihr irgendetwas in dieser Hinsicht schon geregelt? Wie? Ich würde es gerne wissen. Ich werde mich so nach und nach schlau machen ob und wie ich z.B. Daten die z.B. bei iTunes liegen vererben kann – ich werde berichten.

Es gibt durchaus brauchbare Vorlagen zu diesem Thema.
P.S. Denkt ruhig mal drüber nach ob ihr euer Zeug regelt, auch das Digitale. Nach diversen abgewickelten Todesfällen kann ich sagen das es den Hinterbliebenen hilft, wenn sie wissen was existiert und wie damit umgegangen wird. Nach mir die Sintflut ist mehr als unfair.